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Institut für Allgemeinmedizin
Institut für Allgemeinmedizin

Institut für Allgemeinmedizin
Direktor: Prof. Dr. St. Gesenhues

Aktuelle Informationen

Wir empfehlen allen Studierenden im Fach Medizin:

Praxisorientierte Famulaturen im Fach Allgemeinmedizin in akkreditierten Lehrpraxen! Bitte wenden Sie sich direkt an eine Lehrpraxis Ihrer Wahl oder an unser Sekretariat!

NEU! - die DEGAM (Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin) hat eine bundesweite Online-Famulaturbörse eingerichtet - zu finden unter www.degam-famulaturboerse.de

Wichtige Information:

Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Infos zusammengestellt. Sie können sie sich alle in Form von PDF-Dokumenten downloaden.

09. Oktober 2013
Universitätsklinikum Essen, Hufelandstraße 55, 45147 Essen
Susanne Imhoff-Hasse
Tel. 02 01 / 877869 – 0, Fax: 02 01 / 877869-20
susanne.Imhoff-hasse@uk-essen.de



Mit innovativer Lehre in die Zukunft


Eine engagierte Lehre fördert die Zukunft der Allgemeinmedizin - so lautet das Resümee des Instituts für Allgemeinmedizin der Universität Duisburg-Essen nach 20 Jahren. Vom ersten Semester an bis zum abschließenden Staatsexamen begleitet das Institut mit einem umfangreichen Angebot an Lehrveranstaltungen die Studierenden und begeistert so für die Hausarztmedizin. Durchgeführt und koordiniert werden die häufig in Seminarform gehaltenen Kurse von etwa 30 niedergelassenen Allgemeinmedizinern und Lehrbeauftragten der Region. „Praxisnähe und didaktische Qualifikation fördern das Interesse an unserem Fach, die Anmeldungen zum Wahlfach und PJ Allgemeinmedizin steigen, wir bekommen viele positive Rückmeldungen auch aus den Praxen“, so Professor Stefan Gesenhues, Direktor des Instituts. Geplant ist der weitere Ausbau der Lehre Allgemeinmedizin, insbesondere die Vermittlung praxisrelevanter evidenzbasierter Themen sowie die semesterübergreifende Patientenbetreuung.
Fachärzte für Allgemeinmedizin, die Interesse an der Mitarbeit in der Lehre haben, melden sich bitte unter stefan.gesenhues@uk-essen.de



Professor Dr. Stefan Gesenhues
Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin
Universitätsklinikum Essen
Pelmanstr. 81, 45147 Essen
Tel: 0201/877869 – 0, Fax: 0201/877869-20, E-Mail: stefan.gesenhues@uk-essen.de
www.ifam-essen.de

Forschungs-Anerkennung für Projekt des Instituts für Allgemeinmedizin

(Essen, 20.09.2013) Ein Projekt des Instituts für Allgemeinmedizin der Universität Duisburg-Essen zur besseren Erkennung unerwünschter Arzneimittelwirkungen von Antihypertensiva und anderen kardiovaskulär wirksamen Arzneimitteln ist bei der Verleihung des diesjährigen Deutschen Forschungspreises für Allgemeinmedizin als „besondere Leistung“ ausgezeichnet worden.

Die Urkunde wurde auf dem wissenschaftlichen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) am 12. September in München vergeben.
Das Forschungsvorhaben von Dr. med. Dorothea Dehnen, Priv.-Doz. Dr. Birgitta Weltermann MPH (USA) und Prof. Dr. Stefan Gesenhues untersucht mögliche Veränderungen der zur Verstoffwechselung wichtigen Enzyme von Hausarztpatienten („Cytochrom-P-450-Enzyme“, CYP) als Grund für Nebenwirkungen. Es werden diejenigen Patienten auf genetische Varianten der CYP-Enzyme untersucht, bei denen zuvor bereits Nebenwirkungen auf Antihypertensiva und andere kardiovaskulär wirksame Arzneimittel auftraten. Mit dem Wissen um mögliche Veränderungen dieser Enzyme könnten durch angepasste Dosierungen oder den Wechsel auf andere Substanzen weitere unerwünschte Arzneimittelwirkungen für die Patienten vermieden und deren Arzneitherapie sicherer werden. Das Institut für Allgemeinmedizin kooperiert dabei mit dem Institut für Pharmakogenetik (Direktor: Prof. Dr. med. Winfried Siffert) der Universität Duisburg-Essen.


Mit dem Deutschen Forschungspreis für Allgemeinmedizin, Dr. Lothar Beyer-Preis, werden im Jahr 2013 herausragende Forschungsarbeiten zum Thema „spezifisch hausärztliche Versorgungsaufgaben“ gewürdigt. Ausgeschrieben wird er von der Dr. Lothar Beyer-Stiftung im Deutschen Institut für Allgemeinmedizin mit Unterstützung der DEGAM sowie des Deutschen Ärzteverlags.


28. Februar 2013
Universitätsklinikum Essen, Hufelandstraße 55, 45147 Essen
Susanne Imhoff-Hasse
Tel. 02 01 / 877869 - 0, Fax: 02 01 / 877869-20
susanne.Imhoff-hasse@uk-essen.de



Stärkung der Allgemeinmedizin in Forschung und Lehre

Mittel für Innovationen durch Wissenschaftsministerium


Das Wissenschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen hat eine finanzielle Stärkung der Allgemeinmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen angekündigt. In einer ersten Reaktion begrüßen der Dekan der Medizinischen Fakultät Prof. Dr. med. Jan Buer und der Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Essen Prof. Dr. med. Stefan Gesenhues die Entscheidung als zukunftsweisend für die dringend benötigte Unterstützung zum weiteren Ausbau der allgemeinmedizinischen Lehre und Forschung.
Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf honoriert die Leistungen der Essener Medizinischen Fakultät im Fach Allgemeinmedizin und fördert nun die innovativen Lehrkonzepte und die hausärztliche Qualitätsforschung am Institut für Allgemeinmedizin vorbehaltlich der Verabschiedung des Landeshaushalts mit jährlich 235.000 € bis Ende 2014.
Eine immer älter werdende Bevölkerung, die Zunahme chronischer Erkrankungen, von denen viele Patienten immer häufiger mehrfach gleichzeitig betroffen sind, aber auch der Trend zur Verzahnung von stationärer und ambulanter Behandlung im Rahmen neuer integrierter Versorgungsmodelle führen zu einem steigenden Bedarf an qualifizierter hausärztlicher Grundversorgung. Diesem Erfordernis auch langfristig adäquat zu entsprechen, ist seit Jahren das erklärte Ziel des Instituts für Allgemeinmedizin, das seit 2007 als eigenständige Einrichtung des Universitätsklinikums Essen besteht. Das Dekanat der Medizinischen Fakultät fördert ausdrücklich die bereits frühe Integration von Lehrinhalten des breiten hausärztlichen Behandlungsspektrums in die medizinische Ausbildung der Studierenden durch das Institut für Allgemeinmedizin.
Bei der Ausbildung künftiger Hausärzte liegt Essen in NRW weit vorn. Mit 20 Plätzen für das Wahlfach Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr (PJ) und inzwischen mehr als 100 Absolventen im PJ gilt das Institut als Spitzenreiter aller nordrhein-westfälischen Institute. Neben der didaktischen Ausbildung der Lehrenden und der Ausbildung wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts zum Master of Medical Education stehen alle Wissenschaftler und Lehrärzte durch täglich gelebte Integration von Praxis- und Hochschultätigkeit für eine alltagsrelevante, moderne hausärztliche Praxis in Lehre und Forschung.
Mit dem Anspruch einer nachhaltigen Vermittlung praxisrelevanter hausärztlicher Lehrinhalte an die Studierenden etablierte die Allgemeinmedizin in Essen, damals noch Lehrgebiet, deutlich früher als andernorts ihr Lehrpraxennetz mit inzwischen mehr als 200 Lehrpraxen, das sich geografisch von Städten des Ruhrgebietes bis ins eher ländlich geprägte Münsterland erstreckt. Innerhalb der Forschungsgruppe des Instituts "Aus der Praxis - Für die Praxis" wird die exemplarische Umsetzung praxisnaher hausärztlicher Ansätze in den Lehrpraxen wissenschaftlich begleitet.
Die bundesweit einmalige Gründung eines innovativen universitären Weiterbildungsverbundes in Essen als Antwort auf den Hausärztemangel in NRW ermöglicht eine integrierte klinisch-wissenschaftliche hausärztliche Weiterbildung: Hausärzte der Zukunft erwerben zugleich eine wissenschaftliche Qualifikation.

Förderung der Forschung
Unterstützt durch die künftigen Landesfördermittel zur Ressourcenaufstockung zielt die Forschungsperspektive des Instituts auf die Entwicklung, Förderung und Umsetzung wissenschaftlich fundierter "Qualitätspraxen der Zukunft". Die zukünftig in Essen organisierte, aber dezentral regional arbeitende Forschungs-Unit soll eine enge Zusammenarbeit von Einrichtungen des Universitätsklinikums Essen als Zentrum der Maximalversorgung und den Forschungspraxen als Vertretern der Hausarztmedizin koordinieren, um eine neuartige, patientenzentrierte und zugleich sektorenübergreifende Versorgungsforschung aufzubauen und die unbefriedigende Datenlage zu Krankheitshäufigkeiten und zur Versorgungssituation in NRW mit geeigneten neuen Methoden und Modellen zur Förderung der Qualität der hausärztlichen Versorgung zu verbessern.

Förderung der Lehre
Die Lehrveranstaltungen werden wissenschaftlich begleitet, die kontinuierlich erhaltene hohe Lernmotivation der Studierenden konnte belegt werden. Das inzwischen eingeführte Wahlfach Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr erfreut sich großer Akzeptanz. Für die nahe Zukunft befinden sich u.a. innovative blended-learning Angebote (Lehr-/Lernkonzept in Kombination mit Präsenzveranstaltungen und computergestütztem Lernen auf Basis neuer Kommunikationsmedien) für die studentische und postgraduale Ausbildung in Vorbereitung. Insbesondere in den von Unterversorgung bedrohten Regionen in NRW sollen noch stärker als bisher Lehrpraxen als Ausbildungsort unterstützt werden, an dem die Attraktivität hausärztlicher Tätigkeit für Studierende erlebbar wird. Die Erweiterung der Lehre in den Querschnittsbereichen Geriatrie, Palliativmedizin, Prävention und Gesundheitsförderung wird durch das Institut für Allgemeinmedizin organisiert. Der Schwerpunkt Palliativmedizin fokussiert im Besonderen auf die Versorgung von Patienten mit "Nichttumor-Krankheiten", d.h. von Menschen mit fortgeschrittenen internistischen und neurologischen Erkrankungen; in der Vergangenheit wurde dieser Großteil palliativmedizinischer Basisversorgung in der Lehre bundesweit nur geringfügig abgebildet.
Die Lehrforschung zielt u.a. auf Erarbeitung weiterer Evaluationstools und kompe-tenzorientierter Prüfungsformate zur Entwicklung einer evidenzbasierten Lehre.
Mit der bisherigen Ausstattung des Instituts waren die geplanten Projekte nicht zu realisieren, hebt Prof. Dr. med. Stefan Gesenhues, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin, hervor. "Mit den angekündigten Mitteln, die wir vor allem für die Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einsetzen werden, sind die vorgesehenen innovativen Konzepte für die allgemeinmedizinische Lehre und hausärztliche Versorgungsforschung umsetzbar", sagt Gesenhues. Die bessere personelle Ausstattung werde es auch ermöglichen, allgemeinmedizinische Forschungsschwerpunkte als Querschnittsaufgaben in den wissenschaftlichen Kontext der Medizinischen Fakultät einzubinden.
Die Medizinische Fakultät in Essen, die heute zur Universität Duisburg-Essen gehört, ist vergleichsweise jung und feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen.

Pressekontakte und Illustrationen:

Universitätsklinikum Essen, Institut für Allgemeinmedizin, Susanne Imhoff-Hasse, MHA, Tel. 02 01 / 877 869 0, susanne.imhoff-hasse@uk-essen.de

sowie Burkhard Büscher, Pressesprecher Tel. 02 01 / 723-2115,
burkhard.buescher@uk-essen.de und Kristina Gronwald, stellv. Pressesprecherin, Tel. 02 01 / 723-3683, kristina.gronwald@uk-essen.de

(07.11.2012)
Dr. Dorothea Dehnen, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeinmedizin, hat ihre Dissertation mit magna cum laude abgeschlossen. Ihr Thema "Epidemiologie der chronischen Niereninsuffizienz und deren Progress bei Patienten in hausärztlicher Behandlung".

Mittwoch, 06. Dezember 2012
Universitätsklinikum Essen, Hufelandstraße 55, 45147 Essen
Susanne Imhoff-Hasse, MHA
Tel. 02 01 / 877869 – 0, Fax: 02 01 / 877869-20
susanne.imhoff-hasse@uk-essen.de



Priv.-Doz. Birgitta Weltermann neue Vize-Direktorin – Wechsel am Institut für Allgemeinmedizin


(Essen, 6.12.2012) Priv.-Doz. Dr. Birgitta Weltermann MPH (USA) ist zum 1. Dezember 2012 zur stellvertretenden Institutsdirektorin des Instituts für Allgemeinmedizin der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen am Universitätsklinikum Essen ernannt worden.
Priv.-Doz. Dr. Birgitta Weltermann leitet seit fünf Jahren den Forschungsbereich des Instituts und ist darüber hinaus als Fachärztin für Innere und Allgemeinmedizin in eigener Lehrpraxis tätig. In Lehre, Weiterbildung und Forschung thematisiert sie aktuelle Fragen der Allgemeinmedizin wie gelingendes Altern, Hypertoniemanagement in der Hausarztpraxis und Strategien zum Umgang mit der Komplexität der hausärztlichen Tätigkeit.
In einer Ansprache würdigte der Institutsdirektor Prof. Dr. Stefan Gesenhues den langjährigen Einsatz seines bisherigen Stellvertreters Prof. Dr. Thomas Quellmann für das Institut. Zugleich dankte er Priv.-Doz. Dr. Weltermann für die Übernahme des neuen Aufgabenbereichs.



Pressekontakte und Illustrationen:
Universitätsklinikum Essen, Institut für Allgemeinmedizin
Susanne Imhoff-Hasse, MHA
Tel. 02 01 / 877 869 0, susanne.imhoff-hasse@uk-essen.de

sowie Burkhard Büscher, Pressesprecher Tel. 02 01 / 723-2115, burk-hard.buescher@uk-essen.de und Kristina Gronwald, stellv. Pressesprecherin, Tel. 02 01 / 723-3683, kristina.gronwald@uk-essen.de.

Mittwoch, 05. Dezember 2012
Universitätsklinikum Essen, Hufelandstraße 55, 45147 Essen
Susanne Imhoff-Hasse, MHA
Tel. 02 01 / 877869 – 0, Fax: 02 01 / 877869-20
susanne.imhoff-hasse@uk-essen.de



Kompetenzverbund Allgemeinmedizin zieht positive Bilanz


(Essen, 5.12.2012) Bereits zehn Monate nach seiner Gründung kann der Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW als Zusammenschluss aller allgemeinmedizinischen Institute der Fakultäten des Landes eine erste positive Bilanz ziehen. Übergreifendes Ziel ist eine Stärkung der Position der Allgemeinmedizin. Sprecher des Verbundes ist Professor Stefan Gesenhues, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen am Universitätsklinikum Essen.
„Die universitären Standorte des Faches der Allgemeinmedizin in Aachen, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln, Münster und Witten sind enger zusammengerückt“, fasst Professor Stefan Gesenhues die erste positive Bilanz des Anfang des Jahres gegründeten Verbundes zusammen. „Es ist uns gelungen, die Position der Allgemeinmedizin an den Universitäten zu stärken und zugleich die Sicherung der hausärztlichen Versorgung der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen voranzutreiben.“ Zu dem Erfolg beigetragen haben laut Berichten sämtlicher involvierter Fakultäten die großen interdisziplinären Veranstaltungen wie die Tage der Allgemeinmedizin in Aachen, Düsseldorf und Essen. Diese dienten dem Ziel, den Austausch zwischen Hausärzten und den jeweiligen Spezialisten ihres Faches zum Wohl ihrer Patienten weiter zu intensivieren.
Auch die Schwerpunktarbeit der Verbundsektionen zu den Themen Weiterbildung, Didaktik, ärztliche Fortbildung, Lehre, Praktisches Jahr (PJ) und Versorgungsforschung zeigt erste erfreuliche Ergebnisse. So wird aktuell gemeinsam mit dem Hausärzteverband Westfalen Lippe ein Konzept erarbeitet, das engagierten Hausärzten die Möglichkeit gibt, ihr vielfältiges Wissen an Medizinstudierende im Rahmen der neu eingeführten Pflichtfamulatur weiterzugeben.
„NRW hat gut qualifizierte und engagierte Hausärztinnen und Hausärzte und wir arbeiten daran, dass das so bleibt“, so Professor Stefan Gesenhues, der sein Fach für den Verbund auch vor den Landesministerien vertritt. Neben der flächendeckenden Einrichtung allgemeinmedizinischer Lehrstühle an den Fakultäten fordert der Kompetenzverbund die einheitliche Förderung der PJ-Ausbildungspraxen sowie die Unterstützung einer patientenorientierten Versorgungsforschung.



Kontakt:
Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW
Sprecher Professor Dr. Stefan Gesenhues
Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin Universitätsklinikum Essen Hufelandstr. 55
45122 Essen
Tel: 0201/877869 – 0
Fax: 0201/877869-20
stefan.gesenhues@uk-essen.de

Pressekontakte und Illustrationen:
Universitätsklinikum Essen, Institut für Allgemeinmedizin, Susanne Imhoff-Hasse, MHA, Tel. 02 01 / 877 869 0, susanne.imhoff-hasse@uk-essen.de
sowie Burkhard Büscher, Pressesprecher Tel. 02 01 / 723-2115, burkhard.buescher@uk-essen.de und Kristina Gronwald, stellv. Pressesprecherin Tel. 02 01 / 723-3683, kristina.gronwald@uk-essen.de.

Montag, 29. Oktober 2012
Universitätsklinikum Essen, Hufelandstraße 55, 45147 Essen
Susanne Imhoff-Hasse
Tel. 02 01 / 877869 – 0, Fax: 02 01 / 877869-20
susanne.Imhoff-hasse@uk-essen.de



Erfolgreicher Tag der Allgemeinmedizin


(Essen, 29.10.2012) Am 24. Oktober fand der erste "Tag der Allgemeinmedizin" am Universitätsklinikum Essen statt. Die Fortbildungsveranstaltung war ein voller Erfolg: Es nahmen rund 200 Hausärzte aus der Region teil. Übergreifendes Ziel der Veranstaltung war die Stärkung der hausärztlichen Versorgung und das Aufzeigen moderner Lösungsansätze für eine bessere Patientenversorgung.

"Allgemeinmedizin ist spezialisiert auf den ganzen Menschen. Der Hausarzt ist als Generalist von besonderer Bedeutung in einem Gesundheitssystem von zunehmender Spezialisierung und Subspezialisierung, gar Fragmentierung in der Medizin." Mit diesen Worten begrüßte der Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin, Prof. Dr. med. Stefan Gesenhues die mehr als 200 teilnehmenden Hausärzte der Region zum ersten "Tag der Allgemeinmedizin" am Universitätsklinikum Essen. Übereinstimmend betonten die Direktoren der verschiedenen Kliniken und Institute des Universitätsklinikums Essen den elementaren Stellenwert der koordinierenden Funktion von Hausärzten. Denn diese sind - anders als Spezialisten in Kliniken und Krankenhäusern - kontinuierliche Begleiter der Patienten und gestalten deren Versorgung im besten Falle mit einer hohen Qualität und als Teil eines zukunftsorientierten Gesundheitssystems.

Die praxisnahen wissenschaftlichen Vorträge wurden durch Allgemeinmediziner und Spezialisten des Universitätsklinikums im Dialog gestaltet: Chronische Erkrankungen einer alternden Gesellschaft bildeten Schwerpunktthemen dieser hochkarätig besetzten ärztlichen Fortbildung. Neurologische Fragestellungen (Schwindel), Beiträge zu chronischen Lungenerkrankungen (Raucherhusten, COPD), zu osteoporotisch bedingten Rückenschmerzen und zur individualisierten Tumortherapie wurden im Dialog erörtert und anschließend im Forum ebenso lebhaft diskutiert wie Stellungnahmen zu sturzbedingten Schenkelhalsfrakturen, zum Meldewesen bei Arzneimittelnebenwirkungen und zu chronischen Herz- und Nierenerkrankungen.



Haus- und Familienmediziner bedienen ein breites Versorgungsspektrum. So war auch der Behandlungsanlass Organspende ein zentrales Thema des Programms. Der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Essen Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel (auf dem Foto oben rechts), Transplantationsmediziner und promovierter Theologe, Philosoph und Mitglied im Deutschen Ethikrat, appellierte an die Fachärzte für Allgemeinmedizin, zunächst selbst zu einer klaren Haltung zur Organspende zu kommen. Dies sei eine unverzichtbare Voraussetzung für eine offene und tolerante Aufklärung der Patienten und ihrer Angehörigen über dieses komplexe Thema.

Die überwältigende Resonanz der teilnehmenden Ärzte und der vielfach geäußerte Wunsch nach regelmäßiger Wiederholung der Veranstaltung bestätigte den Erfolg dieses innovativen Fortbildungskonzeptes.

Prof. Dr. Stefan Gesenhues wertete den "Tag der Allgemeinmedizin" auch als Beginn eines neuen Weges der Zusammenarbeit und des Wissensaustausches zwischen Hausärzten und Spezialisten. Übergreifendes Ziel ist dabei die Optimierung des ärztlichen Schnittstellenmanagements zwischen den Versorgungssektoren im Sinne der gemeinsamen Krankenversorgung. "Von dieser Form der Integration neuer evidenzbasierter wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Hausarztmedizin werden vor allem die Patienten in der Region in besonderem Maße profitieren", war sich Prof. Dr. Stefan Gesenhues sicher.

Eine besondere Aufgabe sieht das Institut für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum in der langfristigen Sicherung der hausärztlichen Versorgung. "Wer den ärztlichen Nachwuchs für sich gewinnen will, muss eine qualitativ hochwertige Fort- und Weiterbildung garantieren", erklärte Prof. Dr. med. Stefan Gesenhues. Die demographische Entwicklung und die zunehmenden Herausforderungen in der Versorgung einer immer älteren Gesellschaft erfordere eine hohe Qualifikation der Fachärzte für Allgemeinmedizin.








Professor Dr. Stefan Gesenhues
Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin
Universitätsklinikum Essen
Pelmanstr. 81, 45147 Essen
Tel: 0201/877869 – 0, Fax: 0201/877869-20, E-Mail: stefan.gesenhues@uk-essen.de
www.ifam-essen.de

Freitag, 10. August 2012
Universitätsklinikum Essen, Hufelandstraße 55, 45147 Essen
Susanne Imhoff-Hasse
Tel. 02 01 / 877869 – 0, Fax: 02 01 / 877869-20
susanne.Imhoff-hasse@uk-essen.de



Tag der Allgemeinmedizin
Hausarzt trifft Spezialist


Erstmals findet am 24. Oktober 2012 der „Tag der Allgemeinmedizin“ am Universitätsklinikum Essen statt. Unter dem Motto „Hausarzt und Spezialist im Dialog“ lädt das Institut für Allgemeinmedizin Hausärzte, Ärzte in Weiterbildung und Medizinstudierende zu praxisrelevanten Fortbildungen ein.
Es stehen Themen auf dem Programm, die auf das breite Spektrum der Hausarztmedizin zugeschnitten sind: u.a. Updates in COPD, Schwindeldiagnostik, Osteoporose und individualisierte Tumortherapie. Ausgangspunkte sind typische Behandlungsanlässe aus der ärztlichen Praxis. Diskutiert werden Diagnose- und Therapieabläufe aus Sicht von Allgemeinmedizinern und Spezialisten. Allgemeinmediziner mit Erfahrung in Praxisführung und paralleler Hochschultätigkeit und die Direktoren von verschiedenen Kliniken des Uniklinikums präsentieren die Themen gemeinsam.

„Wir haben wichtige Themen aus dem Praxisalltag für den Tag der Allgemeinmedizin gewählt“, erklärte Prof. Dr. Stefan Gesenhues, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Essen. Die dialogorientierte Form der Fortbildung zielt auf die Bildung einer gemeinsamen Plattform zwischen dem Institut für Allgemeinmedizin und den Hausarztpraxen der Region.




Professor Dr. Stefan Gesenhues
Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin
Universitätsklinikum Essen
Pelmanstr. 81, 45147 Essen
Tel: 0201/877869 – 0, Fax: 0201/877869-20, E-Mail: stefan.gesenhues@uk-essen.de
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Mittwoch, 4.Juli 2012
Universitätsklinikum Essen, Hufelandstraße 55, 45147 Essen
Susanne Imhoff-Hasse, MHA
Tel. 02 01 / 877869 - 0, Fax: 02 01 / 877869-20
Susanne.imhoff-hasse@uk-essen.de


Guter Start für neue integrierte Weiterbildung künftiger Hausärzte

Qualifikation des hausärztlichen Nachwuchses
Der neue universitäre Weiterbildungsverbund Allgemeinmedizin am Universitätsklinikum Essen ist gut gestartet. "Wir sind mit der Akzeptanz sehr zufrieden", bewertete Priv.-Doz. Dr. Birgitta Weltermann vom federführenden Institut für Allgemeinmedizin die Erfahrungen ein Jahr nach Beginn des innovativen Programms. Im Weiterbildungsverbund Uniklinikum Essen erhalten die künftigen Fachärztinnen und Fachärzte für Allgemeinmedizin ihre universitäre klinische Weiterbildung im Rotationsverfahren zwischen Kliniken und hausärztlichen Lehrpraxen. Sein Alleinstellungsmerkmal ist die Möglichkeit zum Erwerb einer zusätzlichen wissenschaftlichen Qualifikation.

Nach der Gründung des Verbunds im Juni 2011 mit 39 Krankenhäusern und akademischen Lehrpraxen haben die beiden ersten Assistenten mit ihrer einzigartigen Qualifikation begonnen, einer in der Klinik- und einer in der Praxisphase; darüber hinaus laufen zur Zeit viele Gespräche mit Interessenten.
"Das neue Weiterbildungskonzept füllt erkennbar eine Lücke, wir bilden klinisch und wissenschaftlich qualifizierte Hausärzte für die Region aus", kommentierte Prof. Dr. Stefan Gesenhues, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Universität Duisburg-Essen. Die integrierte klinische und wissenschaftliche Qualifizierung der angehenden Fachärzte offeriert dem Hausarzt der Zukunft eine breitgefächerte, Evidenz-basierte klinische Weiterbildung an den verschiedenen Kliniken des universitären Großklinikums und den angeschlossenen akademischen Lehrpraxen. In den jeweils sechsmonatigen stationären Abschnitten vermitteln die beteiligten Krankenhäuser allgemeinmedizinisch relevante Inhalte ihres Spezialgebiets, den ambulanten Teil absolvieren die künftigen Fachärzte in einer oder zwei akademischen Lehrpraxen für Allgemeinmedizin. Letztere sind hochqualifiziert und müssen besondere Anforderungen wie fachliche und didaktische Schulungen erfüllen.
Während der fünf Jahre dauernden Weiterbildung können die Mediziner ein Jahr in einem hausärztlich relevanten Fach ihrer Wahl absolvieren. Parallel zur klinischen Ausbildung erhalten sie am Institut für Allgemeinmedizin eine curriculär aufgebaute wissenschaftliche Qualifikation und arbeiten an eigenen wissenschaftlichen Projekten. Weitere Charakteristika der neuen dualen Weiterbildung sind der Erwerb didaktischer Qualifikationen der Ärzte durch die aktive Mitarbeit bei der Ausbildung von Medizinstudierenden sowie die neu eingerichtete Koordinationsstelle am Institut als zentrale Anlaufstelle für alle Beteiligten.
"Der Nutzen für Ärzte in Weiterbildung mit Interesse an der kombinierten klinischen und wissenschaftlichen Weiterbildung liegt in der Chance für eine individuelle, breitgefächerte Aus- und Weiterbildung an einem Standort", erklärte Priv.-Doz. Dr. Birgitta Weltermann, die den Forschungsbereich am Institut für Allgemeinmedizin in Essen leitet. Durch flexible Arbeitszeitmodelle könnten Familienphasen problemlos realisiert werden. Aus Sicht des Instituts für Allgemeinmedizin bietet das neue Konzept die Möglichkeit der frühen, langfristigen Bindung exzellenten Nachwuchses als künftigem Leistungsträger der universitären Allgemeinmedizin. So könne die Versorgungsforschung am Institut weiterentwickelt werden. Für das Universitätsklinikum liegt die Bedeutung des Programms außer seiner Eigenschaft als innovatives Personalmanagementkonzept in der Vernetzung zwischen dem Klinikum als Zentrum der Maximalversorgung und den regionalen Hausarztpraxen.
In Deutschland gibt es nur wenige kombinierte klinische und wissenschaftliche Weiterbildungsangebote, allerdings bisher nicht für die Allgemeinmedizin. In der Allgemeinmedizin gibt es an der Universität Jena ein ähnliches Angebot wie in Essen, allerdings ohne curriculäres wissenschaftliches Qualifikationskonzept.


Das Institut für Allgemeinmedizin hat einen Flyer mit allen Informationen zur dualen Weiterbildung herausgegeben. Hier downloaden




Professor Dr. Stefan Gesenhues
Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin
Universitätsklinikum Essen
Hufelandstr. 55, 45122 Essen
Tel: 0201/877869 - 0, Fax: 0201/877869-20, E-Mail: stefan.gesenhues@uk-essen.de

Montag, 4.Juni 2012
Universitätsklinikum Essen, Hufelandstraße 55, 45147 Essen
Susanne Imhoff-Hasse, MHA
Tel. 02 01 / 877869 - 0, Fax: 02 01 / 877869-20
Susanne.imhoff-hasse@uk-essen.de


Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW
Neue Qualitätsoffensive für Praktisches Jahr

Der Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW hat eine Qualitätsoffensive zur weiteren Verbesserung der Ausbildung von Medizinstudierenden im Praktischen Jahr (PJ) gestartet.
Da das PJ als zentrale Schnittstelle in der ärztlichen Ausbildung gilt, kommt der Ausbildung der Studierenden in hausärztlichen akademischen Lehrpraxen eine hohe Bedeutung zu. Diese Lehrpraxen, deren Inhaber für den Zweck fachlich und didaktisch geschult sind, sind eigens akkreditiert und müssen dafür besondere Anforderungen erfüllen, u.a. eine intensive 1:1-Betreuung der künftigen Hausärztinnen/Hausärzte. Alle acht allgemeinmedizinischen Abteilungen und Institute der nordrhein-westfälischen Universitäten, die sich im Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW zusammengeschlossen haben, unterstützen diese hochqualifizierten Lehrpraxen mit Hilfe strukturierter, curriculärer Lehr-Lerninhalte und setzen sich gemeinsam für eine einheitliche Vergütung der ausbildenden Fachärzte für Allgemeinmedizin in den Lehr-praxen ein.

An die neue Landesregierung erging der Appell, eindeutige Zeichen für die zukunftsgerichtete Ausbildungsqualität der PJ-Studierenden zu setzen und die positiven Signale der alten Regierung aus früheren Gesprächen mit dem Kompetenzverbund weiter zu führen. Ungeachtet des Bundesrats-Beschlusses gegen ein Pflichtquartal Allgemeinmedizin im PJ vom 11. Mai 2012 sei dies angesichts einer drohenden zunehmenden hausärztlichen Mangelversorgung nach wie vor dringlich.

Der Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW ist am 1. Februar 2012 mit dem Ziel der Sicherung der hausärztlichen Versorgung gegründet worden. So sollen die Chancen einer Niederlassung in der ambulanten Versorgung besser dargestellt und das Berufsbild der Allgemein- und Familienmediziner attraktiver werden.
Sprecher: Prof. Dr. Stefan Gesenhues, Universität Duisburg-Essen, Vertreter: Prof. Dr. Herbert Rusche, Universität Bochum und Dr. Klaus Weckbecker, Universität Bonn.




Professor Dr. Stefan Gesenhues
Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin
Universitätsklinikum Essen
Hufelandstr. 55, 45122 Essen
Tel: 0201/877869 - 0, Fax: 0201/877869-20, E-Mail: stefan.gesenhues@uk-essen.de

Prof. Dr. Martin Hermann erneut Mitglied im IMPP

Prof. Dr. Martin Hermann, langjähriger Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter, ist mit Wirkung vom ersten Mai 2012 für weitere zwei Jahre zum Mitglied der Schverständigenkommissionen beim Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen berufen worden.

Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW

Pressemitteilung - Montag, 19. März 2012
Mehr Gewicht für Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr


Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW
Die Gründungsmitglieder (von links nach rechts):
Prof. Dr. med. Stefan Gesenhues, Essen, Dr. med. Klaus Weckbecker, Bonn, Dr. Peter Maisel, Münster, Prof. Dr. med. Nicole Kuth, Aachen, Prof. Dr. med. Stefan Wilm, Düsseldorf; Witten/Herdecke, Prof. Dr. August-Wilhelm Bödecker, Köln
Es fehlt Prof. Dr. med. Herbert Rusche, Bochum
Fotohinweis: D. Kittel, Universitätsklinikum Essen



Der neue Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW setzt sich für eine stärkere Gewichtung der Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr (PJ) als zentrale Schnittstelle in der ärztlichen Ausbildung ein. Die allgemeinmedizinischen Abteilungen und Institute der nordrhein-westfälischen Universitäten streben eine Konzertierte Aktion zur Stärkung der Allgemeinmedizin im PJ in Zusammenarbeit mit der Landespolitik, den Fakultäten sowie den Ärztekammern und Kassenärztlichen Vereinigungen an. So sollen die Chancen einer Niederlassung in der ambulanten Versorgung besser dargestellt und das Berufsbild der Allgemein- und Familienmediziner attraktiver werden.

Der Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW ist am 1. Februar 2012 mit dem Ziel der Stärkung der hausärztlichen Versorgung gegründet worden. Das Wahlfach Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr ist ein wichtiger Schritt, angehende Hausärzte für diesen Versorgungsbereich zu gewinnen. Denn im PJ treffen Studierende oft die Entscheidung über ihre künftige Weiterbildung und z.B. die spätere Niederlassung. Auf Landesebene ist der Dialog des Kompetenzverbunds mit den Ministerien zur besseren Rekrutierung künftiger Hausärzte bereits angelaufen. Auch die Kassenärztlichen Vereinigungen in NRW unterstützen die PJ-Studierenden seit kurzem mit einem Stipendium.

Der Kompetenzverbund verfolgt darüber hinaus den Zweck einer finanziellen Förderung der Lehrpraxen für das PJ, die für die Ausbildung zuständig sind. Denn die Betreuung der PJ-Studierenden erfolgt in diesen speziell qualifizierten akkreditierten akademischen Praxen in ganz NRW, die dafür bisher keine einheitliche Vergütung erhalten. Abzuwarten bleibt die Entscheidung zum Thema PJ auf Bundesebene voraussichtlich Ende März. Hier ist unter anderem als Änderung der Approbationsordnung im Gespräch, das Wahltertial im PJ durch einen allgemeinmedizinischen Pflichtabschnitt von drei Monaten zu ersetzen.

Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW. Sprecher: Prof. Dr. Stefan Gesenhues, Universität Duisburg-Essen, Vertreter: Prof. Dr. Herbert Rusche, Universität Bochum und Dr. Klaus Weckbecker, Universität Bonn.

Professor Dr. Stefan Gesenhues
Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin
Universitätsklinikum Essen
Hufelandstr. 55, 45122 Essen
Tel: 0201/877869 - 0, Fax: 0201/877869-20, E-Mail: stefan.gesenhues@uk-essen.de

Universitäten schließen sich zusammen: Kompetenzverbund Allgemeinmedizin NRW

Zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung

Lesen Sie auf unserer Webseite die vollständige Pressemitteilung der Ärztekammer Nordrhein zur Gründung Anfang 2012.

Hier Pressemitteilung lesen

Universitätsbibliothek-Zugang für Lehrärzte

Unsere Lehrärzte können sich ab sofort zur wissenschaftlichen Recherche in internationalen und rennomierten Journals mit einer Universitätskennung (über das Institut zu beantragen) in die Universitätsbibliothek online einloggen.

Universitätsbibliothek Essen

Schülervorlesungsverzeichnis

Institut für Allgemeinmedizin

Weitere Informationen:
www.uni-due.de

An der Universität Duisburg/Essen können interessierte Schülerinnen und Schüler schon während ihrer Schulzeit Veranstaltungen belegen. Eine Auswahl an möglichen Vorlesungen und Seminaren stellen wir im Schülervorlesungsverzeichnis jedes Semester zusammen. Quer durch alle Fächer stehen Übungen, Seminare und Vorlesungen zur Verfügung - sowohl auf dem Campus Duisburg als auch auf dem Campus Essen!

Veranstaltung - "Einführung in die klinische Medizin" für interessierte Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Frühstudiums » mehr Information

Uni fördert Ausbildung des Hausärztenachwuchses: Praktisches Jahr in der Allgemeinpraxis

Pressemitteilung 23.Juli 2007 (von Dr. Th. Quellmann)

Am Klinikum Essen wird von dem Institut für Allgemeinmedizin unter Leitung von Herrn Professor Dr. Stefan Gesenhues der hausärztliche Nachwuchs gefördert. Seit dem Wintersemester 2006/2007 haben Studenten der hiesigen Universität erstmals die Möglichkeit, den letzten Abschnitt ihrer klinischen Ausbildung in einer Allgemeinpraxis zu absolvieren.
Die neue Ausbildungsordnung für Ärzte ( Approbationsordnung) sieht diese Möglichkeit erstmals vor und die ersten Studierenden haben davon erfolgreich Gebrauch gemacht.
Speziell für diesen Ausbildungsabschnitt wurde von wissenschaftlichen Mitarbeitern des Institutes ein Curriculum entwickelt, das die wesentlichen Lehrinhalte und die erforderlichen Lernziele für die Studierenden auflistet. Für die extrauniversitäre Ausbildung hat das Institut für Allgemeinmedizin besonders qualifizierte Lehrpraxen in Abstimmung mit dem Dekan der Medizinischen Fakultät akkreditiert. Diese sind eng an die Lehre der Universität angebunden und haben die Verpflichtung, die eigene Lehrkompetenz in hochschuldidaktischen Seminaren zu verbessern.
"Das PJ (Praktische Jahr) in der Allgemeinmedizin bietet dem ärztlichen Nachwuchs die Möglichkeit, sich mit den vielfältigen Aufgaben eines Hausarztes vertraut zu machen und durch den engen Kontakt zu seinem Lehrarzt Freude an dieser Form der Berufsausübung gewinnen", so Professor Gesenhues.
Das Team um den Institutsdirektor sieht in dem PJ Allgemeinmedizin eine große Chance, dem drohenden Hausarztmangel durch engagierte Lehrärzte entgegen zu wirken.
Die Dramatik dieser Entwicklung wird deutlich, wenn man die Daten der Ärztekammern nachliest: weniger als 500 Ärzte schließen im Jahr die Ausbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin ab, mehr als 7500 Hausärzte werden in den nächsten Jahren in Deutschland benötigt. ( www.aekwl.de)
"Wir gehen das Thema an" lautet die Devise des neu gegründeten Institutes für Allgemeinmedizin.

Institut für Allgemeinmedizin setzt auf Lehre und Versorgungsforschung

Pressemitteilung Essen, 28. Februar 2007 (von Dr. Th. Quellmann)

Im Januar 2007 wurde das Institut für Allgemeinmedizin an der Universität Duisburg Essen unter Leitung von Herrn Professor Dr. med. Stefan Gesenhues gegründet. Mit der Anerkennung als Institut wurde die Medizinische Fakultät dem Bestreben der Fachgesellschaften und der Politik gerecht, an den westdeutschen Hochschulen zunehmend die Inhalte zu vermitteln, die für den großen Teil der Bevölkerung in der Primärversorgung erforderlich sind.
Mit Unterstützung von vier wissenschaftlichen Mitarbeitern und zehn Lehrbeauftragten sowie ca. 200 ausgesuchten Lehrpraxen im Ruhrgebiet organisiert das Institutsteam eine praxisorientierte Ausbildung. Diese beginnt für die Studierenden schon am ersten Tag im Klinikum an der Hufelandstrasse, wenn sie fallorientiert in Kleingruppen reale Patientenfälle bearbeiten lernen und dabei gleichzeitig die künftigen Anforderungen der Terminologie , der Anatomie , Physiologie und Biochemie interdisziplinär erfahren.
Ein wesentlicher Baustein des frühen Patientenbezuges ist das Verständnis für Kommunikation, eine Lehreinheit des Institutes, die für die Erstsemester verpflichten ist. Bis zum Examen werden die Studierenden dann von den verschiedensten praxisbezogenen Unterrichtsveran-staltungen begleitet, die im Vorfeld einer hochschuldidaktischen Prüfung seitens des Institutes unterzogen und von den Studierenden evaluiert werden.
"Lehren und Lernen kann Spaß machen", so Professor Gesenhues, der mit seiner Mannschaft einen Preis für gute Lehre an der Fakultät errungen hat.
"Auch in der Versorgungsforschung werden wir unsere Position finden", gibt der Institutsdirektor bekannt, der damit die exponierte Stellung der klinischen Forschung an der Fakultät unterstützen möchte.
"Es bestehen seit Jahren erfolgreiche Kooperationen mit verschieden Kliniken und Instituten, die wir mit unseren Daten aus der Primärversorgung beleben können".
Ein besonderer Forschungsauftrag wartet auf das Institut hinsichtlich Fragen zur Prävention und Gesundheitsförderung in der Arbeitswelt.
"Hier hat der Hausarzt enorme Kenntnisse, die es zu nutzen gilt, um prospektiv schützend auf die Werktätigen einwirken zu können".
Die Mitarbeiter des Instituts sind zuversichtlich, dass entsprechende erforderliche Drittmittel für dieses überaus spannende Projekt mobilisiert werden.